Bautagebuch

Fotodokumentation des Baugeschehens: Ronald Seiffert.

3. August
Montage der Glastafeln! 799,91 kg wog die schwerste Tafel.

22. Juli
Die Grabumrandung wird fertiggestellt

22. und 23. Juni:
Einbringung der wassergebundenen Decke.

Währenddessen im Glaswerk in Nossen, am 2. Juni:
Mit grösster Sorgfalt arbeitet das Team am Herzstück des Erinnerungsortes. Die Herausforderung, die Glastafeln monochrom, blickdicht zu bearbeiten und gleichzeitig die Schriftzüge der Patinnen und Paten als lichte Ausnehmung in den dunkelgrünen Flächen erscheinen zu lassen wurde in der bestmöglichen Qualität bedient.
Am 2. Juni konnten die ersten drei Tafeln abgenommen werden.

17. Mai bis 7. Juni 2021
Vorbereitung des Urnengrabfeldes für die Pflanzung mit vinca minor alba. Zunächst wird der Bewuchs sowie Randsteine und einige Trittsteine rund um den zu Zeiten der DDR aufgestellten Gedenkstein aus den 50er Jahren entfernt. Die Grasnarbe wird abgeschält und mit Erde bis zum gewünschten Niveau aufgefüllt. Nach Herstellung des Planums wird vinca minor alba, Kleines Immergrün, gepflanzt.

7. bis 28. Mai
Die Unterkonstruktion für die Wand der Namen wird montiert: Auf dem Beton werden Edelstahlplatten waagrecht ausgerichtet, darauf kommen Aluprofile, die als Halterung für die Glasscheiben dienen. Diese Aluprofile halten auch die Bronzeteile, die später die gläsernen Scheiben rahmen werden.

30. April: Der Betonbau ist abgeschlossen, die Schalungen können abgebaut werden und die Firma verlässt die Baustelle.

23. bis 28. April: Die Bewehrung wird eingebaut, geprüft und freigegeben. Danach kann das Stahlbetonfundament gebaut werden.

20.-21. April: Ein Teil der Fundamente wird betoniert: zum einen wird der Rahmen rund um die Urnenfelder U1 und U2 hergestellt, zum anderen werden die Auflager für das Stahlbetonfunament der Glaswand errichtet.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ronald Seiffert vom Bürgerverein Altglienicke, der die gesamte Bauzeit fotografisch dokumentierte, Gespräche mit den Arbeitern zu führen wusste und deren Arbeit sehr stimmig festhielt.

16. April: Der Wurzelschutz wird sehr ernst genommen in Berlin und macht es erforderlich, unter den Kronen der Bäume händisch zu graben, stärkere Wurzeln zu schützen und einzuhausen, damit der Baum nicht geschwächt wird.

15. April: Der Aushub für die Fundamente ist fertiggestellt.

Kaum beginnt der Aushub für die Fundamente, werden auch schon einige alte Gegenstände ausgegraben. Nach ein paar Tagen kommen Urnen zum Vorschein: das bedeutet einen Baustopp, die Urnen müssen begutachtet werden, es stellt sich heraus, sie stammen aus den 50er und 60er Jahren. In weiterer Folge werden alle Urnen geborgen und an anderer Stelle auf dem Friedhof bestattet.

Die Arbeiten an der Neugestaltung haben in der 12. Kalenderwoche, am 23. März., mit dem Aushub für die nötigen Fundamente begonnen. Für die Glaswand mit den Namen der Opfer braucht es ein etwa 2m breites Fundament, und auch die Einfassung des Urnengrabfeldes aus Bronze ruht auf einer Umrandung aus Beton.