Mehr als 1350 Menschen unterstützten die Entstehung des Erinnerungsortes auf dem Friedhof Altglienicke durch das Schreiben jeweils eines Namens.
VIELEN DANK!

Die Urnen von über 1.360 Opfern nationalsozialistischer Gewaltmaßnahmen wurden ohne Nennung der Namen auf einem kleinen Bereich des Friedhofs Altglienicke beigesetzt. Um die Anonymität dieser Opfer aufzuheben, lobte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Ende 2018 einen Wettbewerb zur Neugestaltung aus. Auf Empfehlung des Preisgerichts wurde dieser Auftrag der Arbeitsgemeinschaft struber_gruber mit outside < landschaftsarchitektur übertragen.

Herzstück der Neuplanung ist eine grüne Glaswand, die bald Namen und Lebensdaten dieser Menschen in einer besonderen Form zeigen wird: alle Daten werden individuell handgeschrieben.

Diese Besonderheit wird durch die Beteiligung vieler heute lebender Menschen ermöglicht. So entsteht gemeinsam mit vielen Freiwilligen ein Erinnerungs- und Lernort, der auch Hinterbliebenen ein angemessenes Trauern ermöglicht.

Perspektive des Entwurfs von struber_gruber